Auslandssemester in Auckland

Berichte von 07/2009

Sonntag, 26.07.2009 Trip nach Waiheke Island

Heute bin ich faul und lasse einfach mal Bilder sprechen...

Segelbote im HafenOneroa BayKaltes klares WasserEin versteckter StrandNatur purLittle Oneroa BeachBestes WetterPalmen am Palm BeachEndlich auch mal ein Bild von mirTreppe zum Onetangi BeachSeesternUnd mal wieder ein Sonnenuntergang

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Samstag, 25.07.2009 Das Abenteuer beginnt

Obwohl ich erst seit kurzem hier bin und das Semester gerade erst begonnen hat, kommt es mir fast so vor, als ob einem die Zeit davonrennt. Es gibt einfach so viel zu sehen in diesem wunderbaren Land. Deshalb versuche ich natürlich, die Zeit so gut wie möglich auszunutzen.

Am Mittwochnachmittag stand das erste Treffen des USU Football Clubs statt. Nachdem die Teilnahme zu Beginn doch etwas dünn war kamen mit der Zeit immer mehr Studenten dazu, sodass sich ein nettes Spielchen entwickelte. Leider war die Wiese durch den regelmäßigen Regen so aufgeweicht, dass aus dem Fußballspiel trotz guter Schuhe eher eine Rutschpartie wurde. Nach anderthalb Stunden hieß es dann schnell duschen, da am Abend noch Marketing Strategy auf dem Stundenplan stand. Der Kurs ist Strategy and Change ziemlich ähnlich und wird auch vom selben Dozenten abgehalten. Dr. Asoka Gunaratne ist Inder und erinnert mich doch ziemlich an Ranjid aus "Was guckst du?". Da auch hier kein Examen fällig wird, muss ich am Ende des Semesters nur eine Prüfung schreiben. Dafür kommen natürlich umso mehr Hausarbeiten auf mich zu. Dabei habe ich für sowas doch eigentlich gar keine Zeit...

Am Donnerstag galt es dann noch zwei Stunden International Communication Management zu überstehen, bevor ich um Punkt 10:30 Uhr ins Wochenende starten konnte. So gefällt einem das Studentenleben. Nach Großeinkauf und -reinemachen schaute ich mir mit einigen Kollegen den Film "Slumdog Millionaire" an, der von der USU im Rahmen einer Free Film Night in einem Hörsaal auf Großleinwand gezeigt wurde. Da wir zu den ersten 20 Gästen gehörten, gab es für jeden von uns ein Eis und durch meine hervorragenden Kenntnisse bezüglich des Films konnte ich in einer kleinen Quizrunde noch eine Tüte Chips für uns gewinnen:

  • Organisator:
  • Erste Frage: In welchem Land spielt der Film "Slumdog Millionaire"?
  • Antwort aus dem Publikum:
  • Indien.
  • Organisator:
  • Richtig, eine Tüte Chips für dich. Zweite Frage: Wer ist der Regisseur des Films?
  • (Betretenes Schweigen)
  • Benedikt:
  • An Indian guy!?!
  • Organistor:
  • Auch richtig, eine Tüte Chips für dich.

An dieser Stelle kann ich allen, die den Film noch nicht gesehen haben, nur wärmstens empfehlen, sich ihn bei Gelegenheit mal anzuschauen. Meiner Meinung nach hat er nicht zu Unrecht so viele Oscars gewonnen. Nach dem "Kino" wurden Christian und ich von Alejandra aus Argentinien mit einem Ceasar's Salad bekocht. Womit wir das verdient hatten, wussten wir selbst nicht so genau, aber wir werden uns wohl revanchieren müssen.

Der Freitag begann standesgemäß mit einer Session im Fitnessstudio, bevor wir zum Shoppen in die Stadt ging. Bei sonnigem Wetter ergab sich außerdem die Gelegenheit, mal ein paar nette Fotos von der City zu schießen.

Civic Theatre - hier findet gerade das Internationale Film Festival statt.Ein Teil der Sky CityNette WerbungSky-Tower

Neben neuen Wanderschuhen und Karten für das Konzert von Bad Religion und NOFX im Oktober bekam ich eine gute CD für schlappe 10$. Gerade was CDs angeht, gibt es in Auckland ein schier unendliches Angebot. Neben einigen CD-Läden in der Nähe der Train Station am Hafen gibt es auf der Queen Street außerdem dem Musikladen "Real Groovy Records". Wenn etwas in Auckland real groovy ist, dann ist es dieses Geschäft. Noch nie habe ich so eine viefältige Auswahl an neuen und gebrauchten CDs und Vinyls gesehen.

Real Groovy RecordsSchallplatten

Der Abend verlief nach dem obligatorischen Muster. Nachdem einige Kameraden das Feld bereits nach dem Vortrinken geschlagen verlassen mussten, ging es wieder in die Stadt. Diesmal entpuppte sich der Club "The Met" als echter Volltreffer.

Nach kurzem Ausnüchtern am Samstagvormittag entschieden wir uns, mit einer kleinen Gruppe nach Devonport zu fahren. Diese kleine Halbinsel von Auckland lässt sich vom Zentrum aus bequem mit einer Fähre erreichen. Neben einem schnuckligen Schokoladenshop gibt in diesem gemütlichen Stadtteil auch den Mt. Victoria (wobei es sich wohl eher um einen Hill als um einen Mountain handelt). Nach kurzem Aufstieg hat man eine einmalige Sicht auf die City und die davor liegenden Inseln. Devonport ist bei gutem Wetter, das wir Gott sei Dank hatten, auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Sonnenuntergang auf dem Mt. Victoria ist ein Erlebnis.

Blick von der Fähre auf die SkylineHafenGrapefruitbaumFriedhof und Kirche von DevonportBlick auf die City vom Mt. VictoriaDie Spitze der HalbinselBlick auf DevonportJumping GirlsSonnenuntergang auf dem Mt. Victoria

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Dienstag, 21.07.2009 Studienbeginn

Die "Würstchen" in Auckland sind ein Zustand. Derzeit bietet die USU (Unitec Student Association) jeden Mittag ein kostenloses Barbecue an. Dabei gibt es immer dieselben "Würstchen" in einem lapprigen Stück Toast und Ketchup. Bei den "Würstchen" handelt es sich aber bestenfalls um Schlachtabfälle in Kunstdarm gepresst. Sobald man sich dem Grill nähert schwelt einem schon ein leicht fauliger Geruch entgegen. Bis gestern hat der Hunger die "Würstchen" ja noch hineingetrieben, heute habe ich vor dem Ekel dann doch kapituliert und mir etwas Anständiges gekauft.

Bevor ich mir am Montagmittag eines der herrlichen "Würstchen" verabreichen konnte, musste ich erstmal die erste Vorlesung Introduction to Event Management über mich ergehen lassen. Nach dem üblichen Bekanntmachen kam die Dozentin fix zur Sache und erklärte uns, dass dies ein äußerst praktischer Kurs sei, in dem kein Examen geschrieben werde, sondern in Gruppen ein Event für einen Klienten zu planen sei. Den Fortschritt unserer Planungen müssen wir in drei verschiedenen Assignments (Hausarbeiten) dokumentieren. Nachdem ich während der Vorlesung ob der Aufgabenstellung schon leicht am verzweifeln war (es sind teilweise sehr anspruchsvolle und komplexe Events dabei, deren Planung vor allem gute Ortskenntnis erfordert), konnte ich mein "Würstchen" zu Mittag doch erleichtert hinunterwürgen. Erstens habe ich eine nette Gruppe zugelost bekommen und zweitens haben wir das vermeintlich leichteste Event von allen an uns gerissen: Planen Sie eine Stipendiatenfeier für das Department of Communication der Unitec! Praktischerweise sitzt der Auftraggeber also direkt auf dem Campus und wir müssen nicht stundenlang mit dem Auto durch Auckland gurken, um unseren Klienten kennenzulernen. Zunächst sollen wir eine Machbarkeitsstudie anfertigen, die dem Klienten präsentiert wird. Zum Abschluss der Vorlesung wurden wir nebenbei noch schell verpflichtet ein Buch für 60€ zu kaufen. Na denn...

Etwas entspannter ging es dann nach meinem "Würstchen" in International Communication Management zu. Während erste Dozentin eine doch sehr von sich überzeugte neuseeländische Eventberaterin war, war die Dozentin dieses Fachs eine nette Russin, die  lange in Japan gearbeitet hat, bevor sie nach Neuseeland gekommen ist. Sie spricht mit einem leichten Akzent, aber dafür auch klar und in einem angenehmen Tempo. Auch in diesem Kurs müssen drei Assignments eingereicht werden, wobei am Ende dennoch eine Klausur fällig wird, die allerdings nur 30% der Note ausmacht.

Am frühen Abend lud die USU zum Umtrunk im Residental Village ein. Außerdem wurde gegrillt (...). Schließlich beschlossen Christian und ich, die vielen "Würstchen" im Fitnessstudio ein wenig abzutrainieren.

Am Dienstagmorgen fand die erste Vorlesung im Fach Strategy and Change statt. Abgesehen davon, dass Marketingfächer wohl ein bevorzugtes Ziel von Laberbacken sind, ist die Vorlesung absolut in Ordnung. Glücklicherweise sind hier "nur" drei Assignments und kein Examen fällig. Das bedeutet allerdings, dass ich schon sehr früh was für die Uni machen muss. Dafür wird es am Ende des Semesters deutlich entspannter sein, als ich es gewohnt bin.

Den restlichen Dienstag habe ich damit verbracht, alle wichtigen Handouts und Broschüren mal zu durchforsten und einen Ordner anzulegen. Außerdem habe ich das gute Wetter ausgenutzt, um zu joggen. Mein Vorhaben, etwas fitter zu werden, ist also derzeit auf einem guten Weg. Trotz "Würstchen"...

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Sonntag, 19.07.2009 Erkundung

Mittlweile bin ich fast froh, dass es morgen mit den Kursen losgeht. Ich glaube nämlich, dass Nichtstudieren anstrengender ist als Studieren. Zumindest haben die letzten Tage diesen Eindruck erweckt.

Am Freitag stand die von der USU organisierte Busrundfahrt an. Erste Station war der am Rande von Auckland gelegen Waitakere-Wald. Der Waitakare ist ein klassischer Regenwald. Durch enge Straßen fuhren wir zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen wunderschönen Blick in die vernebelten Täler des Waldes hatte. Zudem gab es in einem Besuchercenter einige interessante Informationen über die Geschichte des Waldes.

Blick über den WaitakereNebel in den TälernKunst am GehwegHolzstatue der Maori

Auch die zweite Station des Bustrips war ein genialer Aussichtspunkt: der One Tree Hill im Cornwell Park. Leider ist der One Tree Hill mittlerweile ein No Tree Hill. Den einzigen Baum auf der Spitze des Hügels hat nämlich irgendjemand kurzerhand abgeholzt. An seine Stelle ist nun ein Obelisk als Denkmal getreten. Da der One Tree Hill mitten in der Stadt liegt, sieht man, egal in welche Richtung man schaut, nur Stadt. Außer der "Skyline" (wenn man sie denn so nennen kann) gibt es keine Hochhäuser in Auckland, weshalb sich die Stadt auf eine unglaublich große Fläche erstreckt. Leider war die Sicht aufgrund der Witterungsbedingungen etwas eingeschränkt.

Blick vom One Tree Hill Richtung NordwestenBlick auf den Stadtteil Onehunga

Ein besonderes Erlebnis war die Busfahrt zum Fuße des One Tree Hill. Offensichtlich war die Straße nicht für Doppeldeckerbusse geeignet. Von beiden Seiten der Straße ragten Bäume in die Straße hinein. Das bekümmerte den Busfahrer jedoch herzlich wenig. Ganz nach dem Motto "Wir machen den Weg frei" wurden die Äste beiseite gedrückt, wobei die Frontscheibe des Busses im oberen Bereich einen großen Sprung bekam und das Blechdach der Busses eingedrückt wurde. Soetwas wäre in Deutschland wohl kaum möglich. Der Fahrer kam lediglich kurz nach oben, ließ sich für seinen Mut beklatschen und bat die Studenten aus den vorderen zwei Reihen, sich einen Platz weiter hinten zu suchen. "Chapeau!" Zur Mittagszeit stand dann ein Massenbesuch bei McDonald's an, bevor der Bustrip bei einem Eis am Strand abgerundet wurde.

Gruppe am StrandNeuseeländische Tauben?

Abends stand ausnahmsweise mal eine kleine Feier an. Die Schweden hatten auf ihr Apartment geladen. Das Egebnis konnte sich sehen lassen. Mittlweile kann ich auch den Trinkspruch unserer mexikanischen Kollegen. Vor dem gemeinsamen Tequilatrinken habe ich bisher aber erfolgreich gedrückt. Praktischerweise war an diesem Tag nämlich Beck's im Angebot, sodass wir uns zur Abwechslung mal an einem Bier aus der Heimat erfreuen konnten. Später ging's dann noch auf die K-Road, auf der es viele verschiedene alternative Clubs, Bars und andere wichtige Institutionen eines echten Nachtlebens gibt. Leider haben wir uns in einen Keller mit etwas gewöhnungsbedürftiger Musik verirrt.

Nachdem wir am Freitagmorgen bereits unseren Trainingsplan samt professioneller Instruktion an den Geräten abgeholt hatten, schoben Christian und ich am Samstag unsere erste richtige Schicht im Fitnessstudio. Anschließend fuhren wir zum Newmarket. Laut Reiseführer das Einkaufsgebiet schlechthin in Auckland. Davon waren wir allerdings doch ziemlich enttäuscht. Es gibt zwar viele Geschäfte, aber diese liegen alle an einer stark befahrenen Hauptstraße, sodass kein gemütliches Bummeln möglich ist. Also entschieden wir uns, wieder etwas männlicheren Tätigkeiten nachzugehen und machten uns auf den Weg in die Innenstadt. Am Abend stand nämlich das Rugbyspiel des Jahres an: New Zealand "All Blacks" vs. Australia "Wallabies". Das Spiel war der Auftakt zum TriNations-Cup, der jedes Jahr von den Nationalmannschaften aus Neuseeland, Australien und Südafrika ausgespielt wird. Der Name der Australier erinnerte mich irgendwie doch sehr stark an "Wannabe" (Möchtegern). Vielleicht auc deshalb haben die Neuseeländer den Australiern auch eine vernichtende 22:16 Niederlage zugefügt. An dieser Stelle Grüße an all unsere Studienkollegen in Australien. Ich denke damit ist eindeutig geklärt, wer sich das richtige Land ausgesucht hat.

Da wir leider keine Karten mehr für das Spiel bekommen konnten (Austragungsort war der Eden Park in Auckland) machten wir uns auf die Suche nach einer adäquaten Sportsbar. Dabei landeten wir in einer wunderbaren Bar namens "Cowboys & Indians". Dank eines Specials gab es erstens jedes Flaschenbier für 4$ (2€), zweitens einen 1-Liter-Krug Bier für 10$ und drittens bekam man auf Wunsch kostenlos eine kleine Steinofenpizza mit Tomate und Mozzarella. Dazu lief sogar noch gute Musik. Demenstsprechend lange beglückten wir die Bar mit unserem Durst. Einziger Nachteil, war der Altersdurchschnitt der anderen Gäste, der doch leicht über unserem eigenen lag. Ihrem Namen "Cowboys & Indians" macht die Bar übrigens dank Cowboyhüten für ihre die Gäste alle Ehre.

Sattelt die Pferde!

Nach Country aus Amerika gab's für uns dann noch Folk aus Irland. Im Irish Pub "Danny Doolans" spielte eine Coverband.

Irland rockt!

Trotz unserer nächtlichen Erkundungen konnten Christian und ich uns am Sonntagmorgen dazu aufraffen, zum Ellerslie Raceway (eine Pferderennbahn) zu fahren, wo jeden Sonntag ein großer Gebrauchtwagenmarkt stattfindet. Das Angebot ist üppig und für 1500$ bekommt man eine brauchbare Karre. Wir wollten uns allerdings erst noch einmal mit den Mietpreisen und -konditionen auseinandersetzen. Der Kauf beinhaltet doch einige Risiken, die sich nur schwer einschätzen lassen. Außerdem müsste man sich am Ende des Semesterrs wieder um den Verkauf kümmern. Zwei Mitstudentinnen aus Deutschland sind jetzt dennoch Besitzer eines gut erhaltenen Hondas.

Insgesamt doch ein recht anstrengendes Wochenende. Davon müssen wir uns jetzt in den Vorlesungen erstmal erholen...

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Donnerstag, 16.07.2009 Orientation

Die Unitec bietet ihren Studenten zahlreiche Hilfestellungen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Mitunter wird einem aber auch alles drei- bis viermal erzählt, sodass man sich schon fast wie ein kleines Kind behandelt fühlt. Am Mittwoch fand für alle ausländischen Studenten der Orientation Day statt. Nachdem man zunächst eine halbe Stunde sinnlos im International Office herumgestanden hatte, bewegte sich der Tross langsam Richtung Turnhalle. Vor der Turnhalle gab es eine erste kurze Ansprache eines Vertreters der Universität. Nach der Ansprache kamen mehrere, lediglich mit Baströckchen bekleidete Maori (so heißen die Ureinwohner Neuseelands) brüllend aus der Eingangstür gestürmt und fuchtelten wild mit Stöcken herum. Der Universitätsvertreter bekam einen kleinen Olivenzweig überreicht, was beudetete, dass wir die Halle nun auch betreten durften. Bei den wilden Maoris handelte es sich um eine Sing-, Tanz- und Schauspielgruppe, wobei tatsächlich alle Mitglieder Maori waren. Mit ihren Einlagen sorgten sie während der Begrüßungsveranstaltung für eine willkommene Abwechslung zu den warmen Worten der Universitätsvertreter. Das Fotografieren war uns leider im Vorfeld untersagt worden, da es sich bei den Vorführungen wohl auch um besondere spirituelle Akte handelte.

Nach einem kleinen Stehimbiss folgten einige Erläuterungen der Mitarbeiter des International Office, aber den Papierkram hatten wir ja bereits am Montag hinter uns gebracht. Außerdem gab es eine kleine Verlosung. Jeder der ca. 200 ausländischen Studenten erhielt eine Tüte mit Infomaterial. Fünf dieser Tüten enthielten ein besonderes grünes Blatt. Wer das Glück hatte, eine dieser Tüten gegriffen zu haben, erhielt am Ende der Veranstaltung zwei Freikarten für's Kino. Und da wie immer galt, dass jeder bekommt, was er verdient, bin ich jetzt stolzer Besitzer zweier Kinotickets für einen Film meiner Wahl. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wen ich mitnehme...

Am Nachmittag bekamen wir unsere Stundenpläne und abermals einige Erklärunge, die eigentlich nicht mehr nötig gewesen wären. Was den Stundenplan angeht, habe ich es allerdings ganz gut getroffen:

  • Montag 08:30 - 12:30 Uhr: Introduction to Event Management
  • Montag 13:00 - 15:00 Uhr: International Communication Management
  • Dienstag 09:30 - 12:30 Uhr: Strategy and Change
  • Mittwoch 17:30 - 20:30 Uhr: Marketing Strategy
  • Donnerstag 08:30 - 10:30 Uhr: International Communication Management

Nach dem Abendessen nahmen wir dann die Einladung des Kanadiers war und machten von unseren Leckereien aus dem Liquor Store Gebrauch. Die Party fand letztlich im Apartment dreier Amerikanerinnen statt, die zwischendurch ob des Ansturms etwas unbeholfen wirkten. Bis auf den großen asiatischen Teil, waren fast alle ausländischen Studenten anwesend. Bei mehr als 10 verschiedenen Nationalitäten eine sehr spannende Angelegenheiten. Nachdem wir unseren Kollegen aus Mexiko mühevoll "Ein Prosit der Gemütlichkeit" beigebracht hatten, kam urplötzlich einer von ihnen mit einer DDR-Flagge angerannt und präsentierte sie uns stolz. Er meinte, er hätte sie auf seinem Zimmer gefunden. Nachdem ich ihm erklärt hatte, mit was er da eigentlich herumwedelte, überließ er sie mir leicht enttäuscht im Tausch gegen ein Bier. Gegen 1 Uhr war die Party beendet, da Wohnheimwärter Aden kurzer Hand den Strom abstellte. Aden ist aber ansonsten sehr nett und zeigt sehr viel Verständnis für unsere Vorhaben.

Das für unsere Verhältnisse frühe Ende der Party hatte aber auch sein Gutes. Trotz leichtem Kater erschienen Christian und ich am nächsten Morgen pünktlich bei der Vorstellung der Fakultät für Kommunikation. Das Interessanteste an der Vorstellung war leider das Aussehen einer hübschen Dozentin, da wir ansonsten bereits fast alles wussten. Zum Lunch (Mittagessen) wurden uns Würstchen und Toast serviert. Noch nie in meinem Leben habe ich so schlechte Würstchen gegessen. Eigentlich waren es eher Fettklumpen in Darm gepackt. Am Nachmittag folgte dann die Vorstellung der Fakultät für Betriebswirtschaft. Auch hier war interessanterweise wieder einer äußerst gut aussehende weibliche Lehrkraft dabei. Vielleicht sollte ich einer der Damen mal ganz unverbindlich von meinen Freikarten für's Kino erzählen...

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Dienstag, 14.07.2009 Einleben

Der Montag grüßte mit strahlendem Sonnenschein. Es gibt also auch schöne Wintertage in Auckland. Da die Bank nun geöffnet hatte, konnte ich endlich ein Konto in Neuseeland eröffnen. Außerdem habe ich meinen Studentenausweis beantragt, was einfacher klingt, als es tatsächlich war. Die nötige Hin- und Herlauferei konnte man allerdings dazu nutzen, ein paar schöne Bilder vom Campus zu machen.

Palme vor dem WohnheimBlick auf das GymInternational OfficeBusiness SchoolBlick auf das Residental Village (Wohnheim)

Mit der frisch erworbenen Student ID-Card ging es dann weiter zum Gym (Turnhalle und Fitnessstudio), zu dem man als Bewohner des Wohnheims freien Eintritt hat. Eine gute Gelegenheit, seine körperliche Fitness wieder auf Vordermann zu bringen. Nach der Anmeldung erhielten Christian und ich einen Termin mit einem der Trainer für den folgenden Tag. Obwohl wir bisher jeden Tag einkaufen waren (der Supermarkt hat praktischerweise auch sonntags auf) fuhren wir ein weiteres Mal in die St. Lukes Mall, um noch einige Ausstattungsgegenstände für die Wohnung und eine neuseeländische Pre-Paid-Karte für mein Handy zu kaufen. Zum Abendessen gab es zur Abwechslung mal wieder ein Prachtsteak, das liebevoll mit ein paar Alibimöhrchen garniert wurde.

Das gute Wetter war am Dienstag leider schon wieder verschwunden, aber es blieb zumindest trocken. Deshalb wurde auch wieder gejoggt. Dieses mal immerhin bis zu einer nahe gelegenen Bucht - eine schöne Strecke. Da die Bierpreise in Neuseeland bei "normalem" Konsum jedes Konto in die Knie zwingen, war ein Besuch im Liquor Store fällig. Dort sind zwar alle erdenklichen Sorten Alkohol erhältlich, jedoch ebenfalls zu saftigen Preisen. Da man nun schonmal vor Ort war, wollte man den Laden aber natürlich nicht ohne schwarze Plastiktüte mit Inhalt verlassen. Die nächste Party kommt bestimmt.

Der Termin im Fitnessstudio wurde zum Flop. Einer der Trainer fragte uns nach gesundheitlichen Beschwerden, bisherigen Erfahrungen, Vorlieben und Zielen, nahm unseren Blutdruck und erklärte uns dann kurz und knapp Fahrräder und Laufband. Unseren Trainingsplan hätte er bis Freitag erstellt und dann wolle er uns auch die restlichen Geräte erklären. Also blieb es bei einer kurzen Session mit Laufband, Cross-Trainer und Fahrrad. Das Beste am Fitnessstudio sind aber sowieso nicht die Geräte, sondern die Möglichkeit, unauffällig andere Leute zu beobachten. Objekt der Belustigung waren dabei nicht vorrangig verschwitzte Frauen, sondern eher völlig aufgepumpte männliche Hansel, die sich wohl des öfteren im Fitnessstudio aufhalten. Leider haben sie ihren Körper dabei mehr ver- als geformt. Sie haben nämlich so viele Muskeln, dass sie sich nicht mehr richtig bewegen können. Besonders lustig wird es dann, wenn sie versuchen, besonders cool und lässig ihr Handtuch auf dem Trainingsgerät zu platzieren und dabei wie ein schlecht konstruierter Roboter vorgehen. Das genaue Gegenteil bilden mal wieder meine lieben Freunde aus dem asiatischen Raum. Sie unterhalten sich ununterbrochen, während unter ihnen das Laufband im Schneckentempo daherrauscht. Warum man dafür ins Fitnesstudio statt in die schöne Natur geht, weiß ich allerdings nicht. Sobald ich Neuseeland wieder verlasse wird das Thema Fitnessstudio für mih auch abgeschlossen sein. Für soetwas bezahle ich kein Geld!

Nach einer leckern Nudel-Lachs-Pfanne war ich gerade auf dem Weg ins Bett (ausnahmsweise schon um 10 Uhr), als ein leicht geröteter Kanadier und ein Südafrikaner auf dem Weg nach Schnapsgläschen für ihren Absinth in unser Apartment stolperten. Sie bräuchten sie auch nur ganz kurz. Obwohl ich ihnen nur zwei normale Gläser in die Hand drücken konnte, waren sie so dankbar, dass sie uns gleich für den nächsten Tag auf eine Party einluden. Man darf gespannt sein.

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Sonntag, 12.07.2009 Das erste Wochenende

Also das klarste Englisch sprechen die Neuseeländer ja nicht. Aber man versteht sie. Vielleicht spreche ich in einem halben Jahr ja selbst etwas nuschelig. Insgesamt sind die Kiwis jedoch sehr freundlich und offen, auch wenn ihre Art zunächst etwas befremdlich wirkt. Dazu einer unserer Nachbarn aus Österreich mit dem wunderbaren Namen Horst Blasmichl (er heißt wirklich so): „Andere Länder, andere Titten.“

Die Fahrt vom Flughafen bis zum Wohnheim auf dem Campus war von leichtem Smalltalk und ersten Ermüdungserscheinungen geprägt. Wie sich hinterher herausstellte war der Abholservice der Uni völlig überteuert. Im sogenannten Acommodation Office (das Wohnheimbüro) angekommen, war ein wenig Papierkram fällig, bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten. Wir, das sind übrigens neben meiner Wenigkeit mein Kommilitone Christian, der wie ich in Iserlohn Medienmanagement studiert und das Wagnis eingegangen ist, mit mir in eine WG zu ziehen. Obwohl, vielleicht liegt das Wagnis auch eher auf meiner Seite. Die Wohnungen sind völlig in Ordnung. Die Hauswände sind zwar so dünn, dass Wladimir Klitschko sich auch ohne Haustür Zutritt verschaffen könnte, aber da in Neuseeland die Winter nicht wirklich kalt sind, kann man damit gut leben. Die lediglich einfach verglasten Fenster produzieren nachts jedoch eine gehörige Portion Kondenswasser – verdursten werde ich hier zumindest nicht. Sobald man sich halbwegs eingerichtet hatte, war das erste Ziel der IT Service Desk (keine Ahnung, wie man das übersetzen soll), wo man sich seinen Internetzugangspasswort aushändigen lassen konnte. Kurze zeit später lernten wir auch unsere beiden Mitbewohner kennen: Mark aus Deutschland und einen Neuseeländer, dessen Namen ich zwar aussprechen, aber nicht schreiben kann.

Mein SchreibtischMein Bett

Nächstes Ziel war die St. Lukes Mall, die man mit dem Bus gut erreichen kann. Dort kann man so ziemlich alles kaufen, was man zum Leben braucht. Frauen kämen dort auch beim Shopping auf ihre Kosten. Im Foodstore schien jemand den Hals nicht voll bekommen zu haben.

Not bad, man!

An der Bushaltestelle trafen wir ein reichlich verwirrtes Mädel namens Merwe. Merwe kommt aus Holland und studiert ebenfalls für ein Semester an der Unitec. Auf der Suche nach einem Supermarkt war sie wohl etwas verzweifelt, weshalb wir sie kurzerhand mit nach St. Lukes schleppten. Nachdem das Nötigste eingekauft war, musste ich noch testen, ob McDonald’s in Neuseeland anders schmeckt als zu Hause. Testergebnis: Es gibt zwar andere Produkte, aber Fast Food bleibt Fast Food. Den Tag nahm dann in einer kleinen Runde in unserem Wohnzimmer sein Ende. Um Mitternacht erbarmten sich Gäste zu gehen, denn nach sage und schreibe 54 Stunden ohne echten Schlaf sind mir zwischendurch wohl mal die Augen zugefallen.

Nach einem kurzen Frühstück am Samstag ließen wir uns von einem indischen Taxifahrer, der alle Klischees eines Inders erfüllte, ins Zentrum von Auckland fahren, um uns ein bisschen umzuschauen. Abgesehen von dem Dauerregen war der Ausflug recht schön. Bei besserem Wetter werde ich noch einige Bilder machen.

Zurück an der Unitec begannen die Vorbereitungen für den Abend, die uns in den nächsten Supermarkt führten. Kurzzusammenfassung: Bier teuer, Fleisch billig. Folglich gab es am Abend Fleisch und Bier.

Prachtsteak meines Mitbewohners Mark zum Preis von umgerechnet 1,25 €.

Unsere bereits erwähnten Nachbarn aus Österreich waren ebenfalls zu Gast. Spontan beschlossen wir, das Nachtleben in Auckland zu testen und fuhren zum Barhopping (dabei testet man jede verfügbare Bar aus) nochmal in die die Innenstadt. Es lohnte sich, denn es gibt sehr viel Bars in Auckland.

Nach dem Ausnüchtern konnte ich mich am Sonntag in einer kurzen Regenpause sogar zu einer kleinen Joggingrunde durchringen, bei der ich gleichzeitig den großen Campus erkundete. Positiv: Campus super. Negativ: Benedikt sportlich gar nicht mehr super. Das wird sich im Verlaufe des Semesters jedoch massiv ändern. Als wir uns gerade auf einen ruhigen Abend eingestellt hatten, luden uns zwei Damen aus dem Apartment gegenüber zu einer Party in ihrem Wohnzimmer ein. Diese verlagerte sich im Laufe des Abends jedoch mehr und mehr in unser eigenes Apartment. Grund: Unser Mitbewohner aus Neuseeland scheint die fetteste Stereoanlage auf dem ganzen Campus zu besitzen, und übt damit eine unheimliche Anziehungskraft auf partywütige Studenten aus. Unsere teuer erworbenen Flüssigkeitsvorräte waren folglich recht schnell aufgebraucht. Außerdem machte sich nach einiger Zeit der Vorabend wieder etwas bemerkbar. Immerhin lernte man alle internationalen Studenten kennen, die bis zu diesem Zeitpunkt angereist waren. So schnell gingen bisher nur wenige Wochenenden vorbei …

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Freitag, 10.07.2009 Über Dubai nach Auckland

Wer denkt, ein Flug von Deutschland nach Neuseeland sei eine langwierige und unangenehme Sache, der irrt. Während der Einfaltspinsel gerne am Fenster sitzen möchte, um möglichst lange die schwarze Gardine, auch Nacht genannt, anzuschauen, sitzt der erfahren Flieger am Gang. Das hat einige Vorteile. Zunächst kann man ungehindert auf Toilette gehen, um die unzähligen abgepackten O-Säfte und Wässerchen wieder loszuwerden. Sobald das Flugzeug auch nur annähernd seinen Zielort erreicht hat, kann man außerdem als Erster aufspringen, um sein Handgepäck an sich zu reißen und noch eine halbe Stunde sinnlos im Gang rumstehen.

Ich war weder Einfaltspinsel noch erfahrener Flieger. Eigentlich sind die Flüge immer viel zu schnell vorbei gewesen. Dank der modernen Unterhaltungssysteme in den Flugzeugen, wird der Flug nämlich schnell zum Film- und Spielemarathon. Die Scheichs der Fluglinie Emirates lassen sich, was das Repertoir des Boardcomputers angeht, wirklich nicht lumpen. Unzählige Radio- und Fernsehsender sowie Infoportale, 50.000 Musiktitel, geschätzte 100 Minispiele und über 500 Filme sollen dem Kunden der Airline der aufgehenden Sonne eine angenehme Zeit bereiten. Funktioniert bei mir tatsächlich gut. Statt den Flug zu einem Nickerchen zu nutzen habe ich die insgesamt 30 Stunden tapfer durchgehalten, 8 Filme geschaut, das Eishockey-Spiel durchgespielt (das erste Erfolgserlebnis meiner Reise, es war wirklich nicht leicht), die Micheal-Jackson-Best-of durchgehört und mich durch die UK-Charts der letzten 50 Jahre gezappt. Zwischendurch habe ich noch 6 Mahlzeiten über mich ergehen lassen. Beim Film "Walküre" - hier versucht Tom Cruise mehr oder weniger erfolgreich das Attentat Staufenbergs auf Hitler nachzuspielen - bin ich meines Wissens dann doch zwischendurch eingeschlafen. Hauptproblem des ganzen: Der Medienkonsum muss so getimt werden, dass man nicht gerade mitten in der spannenden Schlussszene eines Films das Flugzeug verlassen muss.

Neben dem faszinierenden Mediaportal gab es natürlich auch noch den Zwischenstopp im schönen Dubai. Ob Dubai wirklich schön ist, weiß ich nicht, aber der Flughafen lässt hoffen.

Eine Oase im Wüstenflughafen, ...... die von einem kleinen Wasserfall gesepeist wird.

Diese Bilder stammen aus der schönen kleinen Grünanlage inmitten des Flughafens, wo man seine Sprite und einen Becher voller unreifer Fruchstücke genießen konnte. Wer solche Delikatessen haben möchte, muss allerdings vorher noch schnell einige Euronen in Dinare tauschen. Neben einem fairen Wechselkurs bieten die Scheichs auch ein kostenloses W-Lan-Netzwerk im Flughafen, sodass man schnell via facebook gegenüber allen Freunden protzen konnte, wo man sich doch gerade aufhält und den Eltern eine erste elektronische Beruhigungspille verabreichen konnte. Auch das nächstbeste Handynetz hieß einen mit einer freundlichen SMS willkommen: "Dear Guest, Welcom to etisalat..."

Nach einem endlosen Boarding ging es dann weiter Richtung Sydney. Diesmal in dem größten Vogel, den es auf der Welt für einen Privatreisenden gibt: Der Airbus A-380-800. Das Flugzeug ist so groß, dass einem das typische Gefühl eines Flugs doch etwas abhanden kommt. Zum einen befinden sich die First und die Business Class komplett auf dem Oberdeck, sodass der gemeine Lümmel aus der Economy Class gar nicht neidisch werden kann, zum anderen spürt man von Start und Landung nur noch relativ wenig. Trotzdem war es ein Erlebnis in dieser Maschine zu reisen. Neben der bereits beschrieben Mediathek hatte man nun auch Zugriff auf einige Kameras, die einen Blick aus dem Cockpit oder aus dem Bauch des Flugzeugs möglich machten.

Der Airbus A-380-800Der Aufgang zum Oberdeck lässt erahnen, wie es sein muss, wenn man das Fünffache für seinen Flug bezahlt.

Gestört wurde der Flug lediglich durch plärrende Kinder, die einem mit großer Freude von hinten in den Sitz treten. Beim Verlassen des Flugzeugs viel außerdem auf, dass manche Fluggäste ihren Platz während des Fluges in eine Müllhalde verwandeln. Besonders einige asiatische Gäste scheinen das Entsorgen ihrer Hinterlassenschaften als Teil des Service zu betrachten.

Der Aufenthalt in Sydney war kurz und schmerzlos. Auschecken - Zähneputzen - Einchecken (wohlgemerkt in dasselbe Flugzeug). Nach einem weiteren Film ("Frost/Nixon") waren der Drops gelutscht und der Käse gegessen.

Zu bemerken bleibt noch die Freundlichkeit der neuseeländischen Grenzbeamten. Dabei wäre meine Reise beinahe schon am Frankfurter Flughafen beendet gewesen:

  • Benedikt: Hallo.
  • Grenzbeamter: Ihren Reisepass, bitte!
  • (Pause)
  • Grenzbeamter: Soso, Herr Berger, haben Sie vor kurzem ihren Ausweis verloren?
  • Benedikt: Nein.
  • Grenzbeamter: 2008, in Teschechien?
  • Benedikt: Nein, ich war nicht in Teschechien.
  • (lange Pause)
  • Benedikt: Ich habe immernoch meinen ersten Ausweis, ich kann ihn Ihnen gerne zeigen.
  • (lange Pause)
  • (kritische Blicke auf beiden Seiten)
  • Grenzbeamter: Na dann viel Spaß!

Na gut, man muss diesen Leuten verzeihen. Sie sitzen den ganzen Tag in ihren Häuschen und kontrollieren Pässe mit hässlichen biometrischen Bildern. Wenn dann bis abends noch nichts Spannendes passiert ist, wollen sie sich mal an der Verunsicherung eines jungen Burschen weiden. Es sei Ihnen gegönnt.

 

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